Passende ETFs aussuchen – das sollten Anleger berücksichtigen

ETF

ETF-Sparpläne: ETFs können eine gute Anlage sein, aber es ist wichtig, ein Konzept zu haben und relevante Auswahlkriterien zu kennen. Wie Investoren dabei am besten vorgehen und worauf es sonst noch ankommt, möchten wir Ihnen hier zeigen.

ETFs haben geringere Kosten als aktiv gemanagte Investmentfonds und zudem ermöglichen sie eine Risikostreuung. Hinzu kommen weitere Vorzüge wie Liquidität, Transparenz und Sicherheit. Allerdings gibt es inzwischen so viele ETFs, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten, weswegen Anleger einige Dinge berücksichtigen sollten. In diesem Artikel möchten wir uns damit befassen, wie man bei der Auswahl von ETFs vorgeht und welche Kriterien dabei einbezogen werden sollten.

Vorgehensweise beim Anlegen in ETFs

Vor der Auswahl von ETFs muss erst einmal der Anlagefokus bestimmt werden, da es verschiedene Anlageklassen gibt und deren Gewichtung im Vorhinein feststehen sollte. Zudem müssen sich Anleger entscheiden, ob sie beispielsweise bei Aktien in den weltweiten Aktienmarkt, eine bestimmte Region oder ein einzelnes Land investieren, denn prinzipiell ist all das über einen ETF Österreich möglich. Sollte der Anlagefokus feststehen, geht es an die Auswahl des Index. Grundsätzlich sind breit gestreute Indizes eine gute Wahl, da sie sich sowohl bei Investitionen in einzelne ETFs als auch bei Anlagen in mehrere ETFs anbieten.

Ist der Anlagefokus geklärt und es wurde ein passender Index ausgesucht, geht es an die eigentliche Auswahl der ETFs. Dabei sollten sich Anleger einige Fragen stellen und klären, worin die persönlichen Präferenzen liegen. Es gibt unterschiedliche Faktoren, die bei der Auswahl von Relevanz sind – objektive und subjektive. Im Endeffekt sind also die individuellen Bedürfnisse entscheidend, denn diese sollten zur Anlagestruktur passen. Im Grunde ist das alles, was es bezüglich der Vorgehensweise beim Anlegen in ETFs zu sagen gilt, aber ein guter Broker sollte selbstverständlich nicht fehlen und diverse Vergleiche sind eine gute Option, um sich einen Überblick über die Marktsituation zu verschaffen.

Objektive und subjektive Kriterien bei der Auswahl von ETFs

Wir hätten bereits geklärt, wie man bei der Auswahl von ETFs vorgeht, aber um eine gute Entscheidung zu treffen, sollten unterschiedliche Kriterien berücksichtigt werden. Wichtig sind beispielsweise die anfallenden Kosten und prinzipiell schneiden ETFs diesbezüglich weit besser als die meisten anderen Anlagen ab. Trotzdem können sich auch ETFs bezüglich der laufenden Kosten stark unterscheiden und um diese besser einschätzen zu können, sollte die Gesamtkostenquote herangezogen werden. Ebenfalls wichtig ist das Fondsvolumen, da dieses die Wirtschaftlichkeit bestimmt. Sollte das Fondsvolumen über 100 Millionen Euro betragen, ist das im Regelfall ausreichend und eine Liquidierung seitens der Fondsgesellschaft praktisch ausgeschlossen.

Generell gibt es eine Vielzahl von Kriterien, die berücksichtigt werden können und sollen die Investitionen im Rahmen eines ETF-Sparplans erfordern, gehört die Sparplanfähigkeit dazu. Nicht alle ETFs sind sparplanfähig und ob das zutrifft, wird von dem jeweiligen Broker entschieden. In jedem Fall ist es wichtig, sich sowohl mit objektiven als auch subjektiven Kriterien zu befassen, um sich für die richtigen ETFs beziehungsweise einen passenden ETF-Sparplan zu entscheiden.

Bildquelle: Markus Winkler from Pixabay

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