Zocken mit CFD in Österreich

Österreichische Anleger haben Contracts for Difference für sich entdeckt. CFDs können bei verschiedenen Online Brokern in Österreich gehandelt werden. Damit schliesst Österreich zu den Märkten in Deutschland und insbesondere Großbritannien und Australien auf, die bereits eine große Tradition im Handel mit den Finanzderivaten besitzen. Allerdings ist es in Österreich noch eine kleine Minderheit, die versucht, mit diesen derivativen Finanzprodukten Geld zu verdienen.

Tatsächlich bergen CFDs aufgrund ihres großen Hebels beachtliche Verlustrisiken. Darüber hinaus ist für den erfolgreichen Handel mit CFDs einiges an Marktkenntnis und Erfahrung gefragt. So ist es kein Wunder, dass in Ländern wie Deutschland nur rund ein Zehntel aller Kunden von Online Brokerhäusern Transaktionen mit Differenzkontrakten durchführen.

Funktionsweise

Bei CFDs wird auf Kursgewinne oder -verluste von einer Aktie, eines Index, einer Währung oder eines Rohstoffs spekuliert. Dabei können Anleger auf steigende oder fallende Kurse setzen, ohne dass sie den zugrundeliegenden Wert besitzen. Beim Verkauf des Differenzkontrakts realisiert der Kunde schließlich einen Gewinn oder Verlust, der sich aus dem Unterschied zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs errechnet.

Mit geringem Kapital zocken

Aufgrund eines Hebeleffekts ergeben sich beim Handel mit CFDs wesentlich größere Gewinnchancen und Verlustrisiken als bei den entsprechenden Transaktionen mit den zugrundeliegenden Werten. Bei einem CFD Trade ist immer nur ein Bruchteil des Basiswertes als Sicherheitsleistung (Margin) zu hinterlegen, so dass mit relativ geringem Einsatz große Beträge bewegt werden können. Dies hat zur Folge, dass zum Beispiel bei CFDs auf Aktien je nach Gestaltung des Kontrakts leicht Renditen von 100 Prozent und mehr erzielt werden können. Auf der anderen Seite ist so auch ein Totalverlust des Einsatzes schnell möglich, wenn die Kurse sich anders als erwartet entwickeln. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass der Handel mit Differenzkontrakten sehr spekulativ ist und somit nur für ausgesprochen risikofreudige Anleger in Frage kommt.

CFD ist bei vielen privaten Daytradern sehr beliebt, sie kaufen und verkaufen Differenzkontrakte am selben Tag. Bei Aktien basierten CFDs ist dieser sehr kurzfristige Handel auch sinnvoll, denn für den mit dem Hebel verbundenen Kredit werden Finanzierungskosten in nicht unerheblicher Höhe fällig. Bei diesen Geschäften finanziert der Broker dem Kunden den vollen Kaufpreis der Aktien abzüglich der geleisteten Hinterlegung. Auch daraus ergibt sich ein zusätzliches Risiko, denn anders als bei Aktien, die Anleger physisch erwerben, ist hier kein „Aussitzen“ von ungünstigen Kursentwicklungen möglich.

CFD Broker

Gut beraten ist, wer seinen Broker sorgfältig aussucht. In Deutschland ist diese Tage ein Fall bekannt geworden, wo ein CFD und Forex Broker seine Kunden jahrelang hinters Licht führte. Ein guter Brokervergleich findet sich z.B. bei http://www.brokervergleich.de/ aber auch Internetforen wie bei wallstreet-online.de können bei der Auswahl des richtigen Brokers helfen.

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Ein Kommentar zu “Zocken mit CFD in Österreich”

  1. Du hast recht, wenn du sagst, dass das Risiko bei einem CFD deutlich höher ist. Ich musste hier natürlich auch Lehrgeld bezahlen, doch nachdem ich den Dreh heraushatte kann ich jetzt wirklich gutes Geld damit verdienen.