Energiekosten heizen Inflation an

Die Teuerungsrate ist aktuell wieder angestiegen und hat fast den Höhepunkt des letzten Jahres erreicht. Viel fehlt nicht mehr und es davon auszugehen, dass die Marke geknackt wird. Durch diese Preissteigerungen erhöhen sich insgesamt auch die Lebenshaltungskosten. Richtig teuer wird es für die Menschen in den Wintermonaten. Die Kosten für Heizöl sind um 17,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Aber nicht nur die Energiekosten treiben die Inflation an, sondern auch die Kosten für Nahrungsmittel und da ausgerechnet die, die als Grundnahrungsmittel gelten. Brot, Speisefette, alkoholfreie Getränke und auch Kaffee haben deutlich und bis zu 14,8 Prozent zugelegt. Dadurch verringert sich die Kaufkraft, und die Wirtschaftslage verbessert sich nicht wirklich. So ist auch mit Kopfschütteln zu erkennen, dass die Benzinpreise ein neues Hoch erreicht haben und dieser wahrscheinlich auch eine Zeit lang halten wird. Aber auch frisches Gemüse wie Gurken ist für einen sehr hohen Preis zu erhalten. Das dieser gesamte Preisaufstieg bald beendet sei und auch wieder nachlässt, ist wohl nicht abzusehen. Gerade die hohen Energiekosten werden wohl nicht mehr so schnell den Weg nach unten finden. Selbst die Europäische Zentralbank rechnet mit einer durchschnittlichen Inflation von 2,4 Prozent. Vorgesehen waren eigentlich „nur“ 2,0 Prozent.

Lebenshaltungskosten Österreich

  • 1 kg Schweinefleisch 8,55 €
  • Tiefkühl-Pizza (330 g) 2,15 €
  • 1 l Vollmilch 0,80 €
  • 1 kg Gouda 7,70 €
  • 1 Brötchen 0,25 €
  • 100 g Vollmilchschokolade 0,75 €
  • 1 l Orangensaft 1,10 €
  • 1 kg Äpfel 1,80 €
  • 1 kg Kartoffeln 0,90 €
  • 200 ml Shampoo 2,15 €
  • 100 ml Zahnpasta 2,25 €
  • 1 Kino-Eintrittskarte 8,10 €
  • 1 l Normalbenzin 1,50 €
  • 1 Packung Zigaretten 3,50 €

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