Die besten Girokonten-Angebote im Sommer 2012

Für viele Menschen ist der Sommer eine Zeit des Umbruchs. Wichtige Lebensabschnitte wie Schule, Ausbildung oder Studium enden häufig zur Sommerpause, und oft folgt dann im Herbst etwas Neues. Gerade wenn dies mit einem Ortswechsel verbunden ist, beispielsweise im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Studiums, stellt sich oft auch die Frage nach der passenden Bankverbindung. Wir zeigen worauf man beim Kontowechsel achten sollte und stellen die besten Angebote vor.

Wer bisher bei seiner Filialbank zu Hause ein Konto unterhielt, sieht sich möglicherweise am neuen Studien- oder Arbeitsort nach einer neuen Bank um oder wählt gar eine Direktbank. Und wer bereits bei einer Direktbank ist, nutzt vielleicht die Gelegenheit, um noch einmal Konditionen zu vergleichen und eventuell das Girokonto zu wechseln.

Eigenen Bedarf genau analysieren

Wer einen Girokontowechsel in Betracht zieht, sollte sich zunächst einmal über den eigenen Bedarf an Bank- und Kontodienstleistungen im Klaren sein, um die Konditionen unterschiedlicher Anbieter sinnvoll miteinander vergleichen zu können. Denn nicht jeder Bankkunde hat die gleichen individuellen Anforderungen und Bedürfnisse, und dementsprechend unterschiedlich kann auch die Bewertung ein und desselben Angebots durch unterschiedliche Kunden ausfallen.

Einige Punkte sind jedoch in jedem Fall wichtig: Zunächst einmal sollte man daran denken, dass alle, die auf das bisherige Girokonto regelmäßige Überweisungen getätigt oder von dort Beträge per Lastschrift eingezogen haben, rechtzeitig über einen Kontowechsel informiert werden müssen. Das betrifft Arbeitgeber und deren Lohnüberweisungen ebenso wie Vereine und Unternehmen, die Mitgliedsbeiträge, Stromrechnungen oder Ähnliches vom Konto einziehen. Viele Banken erleichtern Ihren Neukunden das, indem sie einen Kontowechselservice anbieten. Dann übernimmt die Bank den gesamten „Umzug“ des Kontos einschließlich aller notwendigen Benachrichtigungen.

Konditionen vergleichen – Details beachten

Vergleicht man unterschiedliche Girokonto-Angebote miteinander, sollte man auch genau auf die Details im Kleingedruckten achten. So ist die aktiv beworbene kostenlose Kontoführung oft nur möglich, wenn regelmäßige Geldeingänge mit einer bestimmten Mindesthöhe erfolgen. Auch die Bargeldversorgung ist ein wichtiges Thema. Hat die Bank selbst kein großes Filialnetz, sollte man auf die Mitgliedschaft in einem Verbund wie der Cash Group oder dem Cash Pool achten, da sonst leicht eine Menge an Gebühren für Abhebungen an fremden Automaten zusammenkommt. In diesem Punkt geht es den Kunden in Österreich deutlich besser, dort sind Bargeldverfügungen an den Bankomaten generell kostenfrei – unabhängig davon, bei welchem Institut das Konto geführt wird.

Auch sollte man daran denken, ob man seine Bankgeschäfte ausschließlich online erledigen will oder gelegentlich auch die persönliche Beratung in einer Filiale wünscht. Laufende Gebühren, Gebühren für einzelne Dienstleistungen und die Höhe der Zinsen für Dispositionskredite sind ebenfalls Punkte, auf die man beim Vergleich unbedingt achten sollte.

Vier interessante aktuelle Angebote

Sofern man das betreffende Angebot ohnehin in Erwägung gezogen hat, können auch besondere Neukundenangebote ein Argument bei einem Kontowechsel sein.

  • die Postbank bietet Neukunden bei Eröffnung eines Gehaltskontos „Postbank Giro plus“ derzeit Tagesgeld mit einer 2,5-prozentigen Verzinsung an und gewährt einen 1-prozentigen Tankrabatt bei Bezahlung mit der Postbank Card.
  • Die Commerzbank wirbt mit einem Startguthaben von 50 Euro und stellt dem Neukunden für ein Jahr eine MasterCard gratis zur Verfügung.
  • Bei der DKB gibt es das kostenfreie Girokonto-Angebot DKB-Cash, das unter anderem mit einer dauerhaft kostenlosen Visakarte zur weltweiten Bargeldversorgung sowie einem Dispozins von nur 7,9% lockt.
  • Die comdirect gibt eine besondere Zufriedenheitsgarantie: Wer ein neues Girokonto eröffnet, erhält neben einer kostenlosen Visakarte nach drei Monaten aktiver Kontonutzung einen Bonus von 50 Euro, der um weitere 50 Euro ergänzt wird, falls der Kunde nach frühestens zwölf und spätestens 15 Monaten kündigt und der Bank die Gründe dafür nennt.

Also, ein Wechsel der Bankverbindung ist nicht so schwer, wie man vielleicht annimmt. Wer genau vergleicht, kann obendrein einiges sparen.

Bildquelle: © N-Media-Images – Fotolia.com

Es ist nicht mehr möglich, diesen Artikel zu kommentieren.