Der richtige Mobilfunktarif: Kompromiss aus Preis und Leistung

Die Zahl unterschiedlicher Mobilfunktarife ist seit der Einführung des Smartphones noch einmal deutlich gestiegen. Auf der Suche nach dem idealen Angebot gilt es deshalb, die individuellen Anforderungen mit dem gebotenen Preis-Leistungsverhältnis abzugleichen und dabei eine Fragen nicht aus den Augen zu verlieren: Ist das Angebot in einer so verständlichen Sprache abgefasst, dass es problemlos zu verstehen ist?

Die modernen Mobilfunktarife
Grundsätzlich unterscheidet man Mobilfunktarife, durch die der Nutzer auch passende Hardware (Handy) erhält sowie Angebote, die ohne diesen Zusatz auskommen. Die zweite Gruppe wächst derzeit deutlich, denn der Hardware-Markt ist gesättigt: Wer ein Smartphone haben wollte, verfügt mittlerweile über ein entsprechendes Gerät. Die „intelligenten Telefone“ bieten ihren Nutzern dabei drei grundlegende Funktionen, die durch den Tarif abgedeckt werden müssen: Telefonie, Internet (häufig auch: „Datentarif“) sowie den Versand von Kurzmitteilungen. Abgedeckt werden diese gewöhnlich durch Flatrates (Festpreise für eine bestimmte Funktion), Frei-Pakete (z.B. 1000 Frei-Minuten Telefonie) sowie durch Konsum-Abrechnungen (man zahlt, was man wirklich verbraucht hat).

Die klassischen Smartphone-Anforderungen: Telefonie und Internet
Wer ein Smartphone besitzt, sucht in aller Regel nach einem passenden Tarif, durch den er besonders günstig telefonieren und im Internet surfen kann. Die SMS sind weniger wichtig, denn durch passende Applikationen sowie integrierte Angebote der Handyhersteller können diese auch kostenlos versendet werden. Grundsätzlich sollte ein Smartphone-Tarif deshalb aus einer Flatrate für die Internetfunktion (andere Abrechnungsmethoden sind erfahrungsgemäß zu teuer oder zu unpraktisch) bestehen, die mit einem Festpreis für die Telefonie oder ausreichend Freiminuten kombiniert werden sollte.

Vergleichen kann man die Mobilfunk-Tarife für Österreich z.B. bei der arbeiterkammer.at und das sollte man auch unbedingt hin- und wieder machen, denn aufgrund des hohen Wettbewerbs sind die Konditionen permanent in Bewegung.

Der Datentarif: Blickpunkte Netzabdeckung und Datenvolumengrenze
So gut wie jeder Datentarif enthält eine Datenvolumengrenze, die in der Angebotsbeschreibung auch deutlich hervorgehoben sein sollte. Diese beschreibt den Wert, bis zu dem man die volle Surfgeschwindigkeit nutzen kann. Nach Überschreiten der Grenze sinkt der Speed bis zum Folgemonat spürbar ab. Wer weiß, dass er viel surft, sollte auf eine hohe Datenvolumengrenze achten. Wer weniger oft online ist, kann auch eine niedrigere wählen, denn der Tarif wird damit günstiger. Wichtig ist zudem die Netzabdeckung: An Wohnort und Arbeitsplatz sollte man problemlos surfen können.

Die Telefonie: Blickpunkte Netzabdeckung und Grundgebühr bzw. Mindestumsatz
Bei der Telefonie gilt es darauf zu achten, ob der Festpreis oder die Frei-Minuten für alle Netze gelten. Dies sollte explizit im Angebot vermerkt sein. Denn ansonsten zahlt man für Gespräche in Fremdnetze zusätzlich. Zumeist wird über die Telefonie noch eine Grundgebühr bzw. ein Mindestumsatz erhoben. Hier gilt es darauf zu achten, dass es sich wenigstens um die zweite Variante handelt, denn eine Grundgebühr bedeutet nur eins: Zusätzliche Kosten.

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