Kredit für Beamte

Beamte erhalten in der Regel einen Kredit mit relativ niedrigem Zinssatz. Der sogenannte Beamtenkredit ist im Gegensatz zu einem Kredit eines Arbeitnehmers günstiger, weil der Beamte ein gesichertes nicht kündbares Arbeitsverhältnis vorweisen kann. Bei dem Staatsdiener Deutschlands gehen Banken und Sparkassen nur ein vermindertes Risiko ein. Mit 99%iger Sicherheit bekommt das Geldinstitut den ausgeliehenen Geldbetrag in Teilzahlungen incl. der anfallenden Zinsen vereinbarungsgemäß wieder zurück.

In der Regel scheitern allgemeine Darlehen von Arbeitnehmern nur aus Arbeitslosigkeit, die nicht bei Vertragsabschluss einkalkulierbar ist. Und gerade aus diesem Grund ist der Beamte krisensicher und kann nicht betroffen werden von einer Arbeitslosigkeit, da er auf Lebzeiten eingestellt wurde bzw. beamtet wurde.

Mit der Ernennungsurkunde zum Beamten erhält der Bedienstete ein gesichertes Gehalt bis zu seiner Pensionierung. Natürlich gibt es auch Ausnahmefälle, die einen Beamten seines Amtes beheben, indem er sich einer Straftat oder Verbrechens schuldig macht, aber dies ist nicht die Regel, sondern die große Ausnahmesituation. In der Sprache der Banker gilt der Beamtenkredit, daher auch als nicht „notleidend“. Unter Not leidenden Darlehen versteht man jene, die vom Bankkunden nicht mehr bedient bzw. bezahlt werden können. Daher können Sparkassen und Banken beim Beamtenkredit, anhand des verminderten Risikos einen besseren Zinssatz anbieten wie bei herkömmlichen, da keine Risikovorsorge getroffen werden muss.

In den Nutzen eines Beamtendarlehens kommen vorwiegend Polizei-, Justizvollzugs- sowie Finanzbeamte und Lehrer. Bereits in jungen Jahren hat der beamtete Bedienstete die Möglichkeit sich eine Immobilie leisten zu können anhand seiner sicheren Einkommenslage oder kann sich einen weitaus größeren Kredit leisten wie ein Arbeitnehmer mit krisenunsicherem Einkommen.

Fazit: Für Banken und Sparkassen ist ein Beamtenkredit der sicherste Kredit, der heutzutage beantragt wird.

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